Eintopfen & umtopfen
Mit diesen Empfehlungen gedeihen Gartenpflanzen in Töpfen auf Terrassen prächtig
Beim Pflanzen von Gartenpflanzen in Töpfen auf Terrassen gibt es einiges zu beachten. Wählen Sie Töpfe wie Schuhe – nie zu klein. Der Topf muss der Pflanze genug Raum bieten und auch im nächsten Jahr noch passen. Ein großer Topf hat zudem den Vorteil, dass der Wind ihn nicht leicht umwirft und die Pflanze ausreichend Erde für Wasser und Nährstoffe hat.

So erspart man sich das mehrmalige tägliche Gießen der Pflanze. Am besten kauft man einen Topf mit Erhöhungen am Boden. An diesen Stellen bohrt man Löcher, damit das Wasser im unteren Bereich bleibt und ein natürliches Reservoir bildet, in das die Wurzeln wachsen können. Wichtig ist, dass der Topf viele Löcher hat, damit das Wasser zuverlässig abfließt und sich nicht staut, denn stehendes Wasser verträgt keine Pflanze.
Topf sollte besser größer als zu klein sein
Bevor man die Pflanze einsetzt, breitet man ein Drainagevlies, idealerweise ein Bauvlies, auf dem Topfboden aus. Es trennt die Drainageschicht von der Erde und unterstützt die Entwässerung. Auf das Vlies schichtet man 5 bis 7 Zentimeter Leca-Steine und legt ein Trennvlies darauf, um zu verhindern, dass Erde in die Leca-Steine gespült wird und die Drainagewirkung verliert. Anschließend füllt man Erde in den Topf, nimmt die Pflanze heraus und lockert die äußeren Wurzeln leicht. So erkennt die Pflanze den neuen Boden und durchwurzelt ihn schnell. Drücken Sie die Pflanze fest in die Erde, verdichten Sie die obere Erdschicht gut und lassen Sie einen Gießrand von zwei bis drei Zentimetern.
Beim Umsetzen im Topf düngen nicht vergessen
Zum Schluss düngen Sie die Pflanze mit einem Dauerdünger, der Nährstoffe langsam freisetzt und so einen Schock vermeidet. Damit ist die Pflanze den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein gut versorgt. Streuen Sie den Dünger auf die Erde, drücken Sie ihn leicht ein, und sobald er feucht wird, löst er sich und versorgt die Pflanze mit Nährstoffen. Gießen Sie die Pflanzen nach dem Einsetzen kräftig: Füllen Sie in großen, etwa kniehohen Töpfen langsam 2 bis 3 Gießkannen Wasser ein und lassen Sie es versickern. So wird die Pflanze gründlich durchfeuchtet, die Erde setzt sich und verbindet sich mit den Wurzeln aus dem kleinen Topf.
Im Winter Topfpflanzen nicht besonnen
Denken Sie daran, dass Topfpflanzen im Winter keine direkte Sonne vertragen. Besonders kritisch wird es, wenn die Pflanzen lange im Topf stehen und die Wurzeln bis zum Rand reichen. Schattieren Sie den Topf leicht, um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Gefährlich wird es, wenn Frost herrscht und die Sonne den Topf erwärmt, denn dann tauen die Wurzeln, vor allem an den Rändern, auf. Je dunkler der Topf, desto größer das Risiko, dass die Wurzeln auftauen und nachts wieder einfrieren. Dieser ständige Wechsel schädigt die Wurzeln erheblich und kann sie absterben lassen, sodass die Pflanze im Frühling eingeht. Vergessen Sie nicht, immergrüne Pflanzen im Winter gelegentlich zu gießen. Sie benötigen nicht viel Wasser, aber alle zwei bis drei Wochen eine Gießkanne hilft, Trockenschäden zu vermeiden.
Entdecken Sie eine Auswahl an Töpfen und anderen Pflanzengefäßen aus verschiedenen Materialien.

